Okt
06
2008
0

Artikel von Dr. Mary Enig (4. Teil)

IV. Die schädigende Rolle der amerikanischen Aktivistengruppe CSPI

Einige Vertreter der Speiseölindustrie, insbesondere die mit Verbindungen zur American Soybean Associ­ation, und einige der Verbraucherschutzorganisationen (darunter die Centres for Science in the Public Interest (CSPI), aber auch die American Heart Savers Association) untergruben den Status der natürlichen Fette weiter, indem sie die große Kampagne gegen gesättigte Fette und tropische Öle in den späten 1980ern finanziell unterstützten.

Im Grunde begann sich bereits 1972 in der CSPI eine Tendenz gegen gesättigte Fette abzuzeichnen, doch erst 1984 machte die äußerst stimmgewaltige Aktivisten­gruppe mit ihrer Kampagne Ernst. Damals richtete sich die Kampagne vor allem gegen „gesättigte“ Bratfette, besonders in den Schnellimbissen. Der größte Teil dieser sogenannten gesättigten Bratfette war auf Talgbasis hergestellt, die Kampagne bezog aber auch das Palmöl aus zumindest einer der Hotel- und Restaurantketten ein.

Dann veröffentlichte die CSPI im August 1986 eine „Pressemitteilung“ mit dem Titel: „Wie irreführend die Kennzeichnung von Pflanzenölen ist: Gesättigte Fette ohne die Fakten“, worin sie „Palm-, Kokos- und Palm­kernöl“ als „reich an arterienverstopfenden gesättigten Fetten“ bezeichnete. Die CSPI erklärte weiterhin, dass sie die amerikanische Gesundheitsbehörde aufgefordert habe, Nahrungsmittel nicht mehr als „100 Prozent pflanzliches Backfett“ kennzeichnen zu lassen, sobald sie irgendein „tropisches Öl“ enthalten. Die CSPI forderte auch den obligatorischen Kennzeichnungszusatz „gesät­tigtes Fett“, wenn Kokos-, Palm- oder Palmkernöl auf dem Etikett namentlich aufgeführt waren.

1988 veröffentlichte die CSPI eine Broschüre mit dem Titel „Saturated Fat Attack“ (Angriff auf gesättigte Fette). Diese Broschüre enthält Listen mit „geprüften“ verarbeiteten Nahrungsmitteln aus Supermärkten in Washington. Die Listen gaben die gesättigten Fette in den Produkten an. Kapitel 3 trägt die Überschrift „Unerwünschte tropische Öle“ und lässt die Befürworter der Kennzeichnungspflicht, durch die tropische Öle abgewertet werden, zu Wort kommen. Diese Broschüre wies eine Menge schwerwiegender Fehler auf: So lieferte sie beispielsweise eine fehlerhafte Beschreibung der Biochemie von Fetten und Ölen und machte völlig falsche Angaben über die Fett- und Ölzusammensetzung vieler Produkte.

Zur selben Zeit, als 1986 die CSPI ihre Kampagne führte, startete die American Soybean Association ihre eigene Kampagne gegen tropische Öle, indem sie u. a. Hetzbriefe an die Sojabohnenbauern versendete. Die ASA schaltete Anzeigen für eine „Anleitung zur Bekämpfung von (tropischen) Fetten“ und stellte einen „Ernährungswissenschaftler“ zur Überwachung von Supermärkten in Washington ein, der die Lebensmittel auf ihren Gehalt an tropischen Ölen überprüfte.

Anfang 1987 forderte die ASA die FDA auf, die Kenn­zeichnungspflicht „tropische Fette“ einzuführen. Die Soybean Association setzte Mitte 1987 ihre aktive und wachsende Kampagne gegen tropische Öle fort. Am 3. Juni 1987 erschien in der New York Times der Leitartikel „Die Wahrheit über pflanzliche Öle“, worin Palm-, Palmkern- und Kokosöle als „die billigeren, arterienverstopfenden Öle aus Malaysia und Indonesien“ bezeichnet wurden und die Behauptung aufgestellt wurde, dass tropische Öle nicht den amerikanischen Ernährungsrichtlinien entsprechen würden, obwohl das keineswegs geklärt war. Die Bezeichnung „Arterien­verstopfung“ stammte direkt von der CSPI.

1989, also zwei Jahre später, veranstaltete die ASA mit Unterstützung der CSPI eine Pressekonferenz in Washington als Gegengewicht zu einer am 6. März von der Palmöl-Vereinigung veranstalteten Pressekonferenz. Das ASA-Magazin Media Alert gab bekannt, dass das National Heart, Lung and Blood Institute und der National Research Council „Verbrauchern dazu rieten, Palm-, Palmkern- und Kokosöl zu vermeiden“.

Wenige Monate vor dieser Pressekonferenz hatte der Millionär Phil Sokolof, Leiter der National Heart Savers Association (NHSA), Anzeigen in großen Tageszeitungen als Vorläufer einer ganzen Reihe von Antiwerbungen gegen gesättigte Fette und tropische Öle geschaltet. Auch wenn niemand eine direkte Verbindung zwischen Sokolof (und der von ihm geleiteten NHSA) und der ASA herausfinden konnte, so prahlte zumindest die CSPI mit ihrer Beratertätigkeit für ihn.

Okt
04
2008
0

Artikel von Dr. Mary Eing (3. Teil)

III. Die Ursachen der Antihaltung gegenüber gesättigten Fettsäuren und tropischen Ölen

Mehr als drei Jahrzehnte lang litt die Kokosindustrie unter den Diffamierungen verschiedener Verei­nigungen, etwa der Verbraucherschutzorganisation Centres for Science in the Public Interest (CSPI), der American Soybean Association (ASA), von Vertretern der Speiseölindustrie und der wissenschaftlichen und medizinischen Fachwelt, die ihre Fehlinformationen wiederum von Institutionen wie der CSPI und der ASA erhielten. Ich möchte einen kurzen Überblick darüber geben, wie es zu diesen Kampagnen gegen gesättigte Fettsäuren und tropische Öle kam, und Ihnen damit hoffentlich einen nützlichen Einblick in die Problematik geben.

Wann und wie begann die Geschichte der Antihaltung gegenüber gesättigten Fettsäuren? Sie fing in den späten 1950ern an, als ein Forscher in Minnesota behauptete, dass gehärtete Pflanzenfette die Ursache für das Anstei­gen der Herzkrankheiten seien. Die Speiseölindustrie reagierte damals mit der Behauptung, Ursache des Pro­blems sei allein das in den gehärteten Ölen vorhandene gesättigte Fett und kündigte an, zukünftig teilgehärtetes Fett zu verwenden, um das Problem zu beseitigen. In Wirklichkeit änderte sich nichts, denn bereits vorher waren die Fette teilgehärtet. Die Konzentrationen der gesättigten Fettsäuren blieben gleich, genauso wie die Konzentrationen der Transfettsäuren. Das Einzige, was sich wirklich änderte, war die Bezeichnung „hydriert“ oder „gehärtet“ auf dem Etikett.

Zur selben Zeit berichtete ein Forscher aus Philadel­phia, der Konsum von mehrfach ungesättigten Fettsäuren führe zur Senkung des Serumcholesterinspiegels. Jedoch hatte dieser Wissenschaftler verschwiegen, dass es zu dieser Senkung kam, weil das Cholesterin in die Gewebe wie beispielsweise Leber und Arterien gelangt war. Auf diese wissenschaftliche Veröffentlichung und die allgemeine Anerkennung dieser neuen Agenda re­agierte die Speiseölindustrie damit, dass sie sich immer mehr darauf konzentrierte, die in den Lebensmitteln vorkommenden „gesättigten Fette“ durch „mehrfach ungesättigte Fette“ zu ersetzen.

Wie viele von Ihnen wahrscheinlich wissen, ist der Nachdruck, der auf den Konsum ungesättigter Fette gelegt wurde, in verschiedener Hinsicht fehlgeschlagen. Gegenwärtige Korrekturvorschläge, wie sie Vereinigun­gen wie die Nationale Akademie der Wissenschaften (NAS) vorlegen, laufen darauf hinaus, die gesättigten Fette und die mehrfach ungesättigten Fette durch einfach ungesättigte zu ersetzen.

Zu den frühen Befürwortern der Antihaltung ge­genüber gesättigten Fetten gehörte die Corn Products Company (CPS International), die ein 1963 erschienenes Buch von Jeremiah Stamler 1966 in einer Fachausgabe herausgab. In diesem Buch wurden die ersten Angriffe gegen tropische Öle geführt. 1963 war Kokosöl das einzige tropische Öl, das als „reich an gesättigten Fetten“ herausgehoben wurde. Palmöl wurde zu jener Zeit auf dem amerikanischen Lebensmittelmarkt überhaupt nicht angeboten, es stellte keine wirtschaftliche Bedrohung für die heimischen Fette dar und wurde in keinem der frühen Texte erwähnt.

Die Redaktion der Consumer Reports schrieb, dass „[…] 1962 […] einer der Redakteure feststellte, dass der Durchschnittsamerikaner jetzt genau solche Angst vor Fetten hat wie früher vor Hexen“.

1965 wurde die American Heart Association (AHA) von einem Beauftragten der Firma Procter & Gamble Pharmaceuticals aufgefordert, in ihrem Bericht über die Wechselwirkungen zwischen Herzzustand und Ernährung jegliche Beziehung zu Transfettsäuren zu entfernen. Das in diesem Sinne geänderte offizielle Dokument ermutigte zum Verzehr teilweise gehärteter Fette. In den 1970er Jahren arbeitete eben dieser Ver­treter von Procter & Gamble in zwei leitenden ernährungswissenschaftlichen Positionen: als Versuchsleiter der National Heart, Lung, and Blood Institute’s Lipid Research Clinic (LRC) und als Direktor eines der LRC-Zentren. Die LRC-Versuche waren Auslöser für die NIH Cholesterol Consensus Conference 1984, aus welcher dann das Cholesterin-Aufklärungsprogramm der USA (NCEP) hervorging. Dieses Programm setzt sich für den Verzehr von Margarine und teilweise gehärteten Fetten ein und warnt vor dem Konsum größerer Mengen von Transfetten. Im offiziellen NCEP-Dokument heißt es, dass „Kokosöl, Palmöl und Palmkernöl […] vermieden werden sollten“.

In den Akten zu Fetten und Ölen des amerikani­schen Landwirtschaftsministeriums wird 1966 über die Instabilität ungesättigter Fette und Öle berichtet. An den gesättigten Fetten wurde keine Kritik geübt. Erst später sollte die kritische Haltung Einzug in die Behörde halten, als sie nämlich unter den Einfluss der amerikanischen Speiseölindustrie geriet und die „Amerikanischen Ernährungsrichtlinien“ entwickelte. In diesen Richtlinien offenbart sich die Antihaltung gegenüber gesättigten Fetten, und das hat sich bis heute nicht geändert. Dennoch, und darauf werde ich später zu sprechen kommen, gab es 1998 einen Umschwung in der Antihaltung der Behörde.

In den frühen 1970er Jahren betrieb die Speiseöl­industrie trotz der Bedenken etlicher Forscher gegen­über Transfetten eine Art „Drehtür-Tausch“: Sie trieb den wachsenden Bedarf teilweise gehärteter Pflanzenfette voran, indem sie gesättigte Fette verdammte und das Transfett-Thema unter den Tisch kehrte. Ein Beispiel für das „Ölglatte“ dieses Tausches ist die Ernennung des damaligen Chefsyndikus der FDA zum Präsidenten des Instituts für Backfette und Speiseöle (ISEO, Han­delsverband der Speiseölhersteller), dessen Stelle dann wiederum von der FDA mit einem Lebensmitteljuristen besetzt wurde, der bisher die Speiseölindustrie vertreten hatte.

Von diesem Moment an hinkte die Wahrheit über die tatsächlichen Wirkungen von Nahrungsfetten hinterher. Die amerikanische Speiseölindustrie sponserte das Informationsmaterial zur Schulung der Öffentlichkeit, und die auf natürlicher Basis arbeitende Molkerei- und Tierfettindustrie erwies sich als unfähig, diesen Infor­mationen etwas entgegenzusetzen. Kokos-, Palm- und Palmkernöl hatten, da sie in den USA nicht angebaut wurden, keine Position, um sich verteidigen zu können. Die für die Informationsverbreitung zuständigen Regie­rungsstellen ignorierten die protestierenden „einsamen Rufer“, und so hatten bis Mitte der 1980er Jahre sowohl die Lebensmittelhersteller als auch die Verbraucher ihren Fett- und Ölverbrauch größtenteils umgestellt – von sicheren gesättigten Fetten auf problematische Transfette. Enig und Fallon (1998-99) haben diesen Sachverhalt in dem Artikel „The Oiling of America“ festgehalten, der im englischen NEXUS 06/01-02 veröffentlicht wurde und unter www.nexusmagazine.com heruntergeladen werden kann.

Written by Chris Schmid in: Allgemein | Tags:, , , , ,
Okt
02
2008
0

Artikel von Dr. Mary Enig (2. Teil)

II. Die funktionellen Eigenschaften von Laurinfetten in ihrer antimikrobiellen Wirkung

Auf einer Sonderkonferenz […] ist festgelegt worden, dass „ein funktionelles Lebensmittel einen zusätz­lichen gesundheitlichen Vorteil bietet, der die reine Versorgung mit Grundnährstoffen weit übertrifft.“

Und genau das tut die Kokosnuss: im Rohzustand, aber auch in verarbeiteter Form, z.B. getrocknet oder als Kokosöl. Als ein funktionelles Lebensmittel verfügen Kokosnüsse über Fettsäuren, die beim Verzehr sowohl Energie (Nährstoffe) als auch den Ausgangsstoff für anti­mikrobielle Fettsäuren und Monoglyceride (funktionelle Inhaltsstoffe) liefern. Getrocknete Kokosnüsse bestehen genau wie Kokoscreme zu 69 Prozent aus Kokosfett. Kokosvollmilch enthält etwa 24 Prozent Fett.

Laurinsäure macht etwa 50 Prozent der in Kokos­nüssen vorkommenden Fettsäuren aus. Sie ist eine mittelkettige Fettsäure mit der zusätzlichen gesund­heitsfördernden Eigenschaft, sich im menschlichen oder tierischen Körper in Monolaurin umzuwandeln. Monolaurin ist ein Monoglycerid, das gegen Viren, Bakterien und Protozoen wirkt. Es wehrt lipidumhüllte Viren (z. B. HI-, Herpes-, Cytomegalo- und Grippeviren) im menschlichen (und tierischen) Organismus ab, ebenso wie schädliche Bakterien und Protozoen. In einigen Untersuchungen wurde für freie Laurinsäure auch eine antimikrobielle Wirkung nachgewiesen.

Etwa sechs bis sieben Prozent der Fettsäuren sind Caprinsäure – ebenfalls eine mittelkettige Fettsäure mit einer ähnlich gesundheitsfördernden Wirkung, wenn sie im menschlichen oder tierischen Organismus zu Monocaprin umgewandelt wird. Nachgewiesenermaßen wirkt Monocaprin bei HIV antiviral und wird momentan sowohl auf seine antivirale Wirksamkeit gegen Herpes-simplex-Viren als auch seine antibakterielle Wirksam­keit bei Chlamydia und anderen sexuell übertragbaren Bakterien getestet.

In der Lebensmittelbranche ist seit langem bekannt, dass die funktionellen Eigenschaften des Laurinöls, insbesondere des Kokosöls, von anderen handelsüblichen Ölen nicht zu übertreffen sind. Bedauerlicherweise gelang es der heimischen Öl- und Fettindustrie in den USA in den späten 1930er und dann wieder in den 1980er und 1990er Jahren, den Verbrauch von Kokosöl aus wirt­schaftlichen Interessen zu unterdrücken. Infolgedessen verzichteten die Lebensmittelhersteller in den USA und den von den USA stark beeinflussten Staaten auf die Vorzüge der Laurinöle.

Aus den Fakten, die ich Ihnen im Laufe des Vortrags vorstellen werde, werden Sie erkennen, dass es (letztlich) der Verbraucher ist, der auf die vielfältigen gesund­heitlichen Vorteile, die der regelmäßige Verzehr von Kokosprodukten bietet, verzichten muss.

Die Wirksamkeit von Laurinsäure und Monolaurin gegen Viren, Bakterien und Protozoen ist einer kleinen Zahl von Forschern seit fast vier Jahrzehnten bekannt. Dieses Wissen zog mehr als 20 Forschungsarbeiten und etliche amerikanische Patente nach sich; außerdem entstand im letzten Jahr ein umfangreiches Buchkapitel über die wichtigen Aspekte von Laurinölen als antimik­robiell wirkende Mittel. In der Vergangenheit war sich der überwiegende Teil der Ärzte, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaftler über die möglichen gesund­heitlichen Vorzüge, die der Verzehr von Lebensmitteln aus Kokos und Kokosöl bietet nicht bewusst. Dies ändert sich nun langsam.

Kabara (1978) und Mitarbeiter haben nachgewiesen, dass bestimmte Fettsäuren (FA von Englisch: „Fatty Acids“, z. B. mittelkettige Fettsäuren) und ihre Deri­vate (Monoglyceride, MG) eine schädliche Wirkung auf verschiedene Mikroorganismen haben können. Zu den Mikroorganismen, die auf diese Weise inaktiviert werden, gehören Bakterien, Hefen und andere Pilze sowie umhüllte Viren. Außerdem stellten sie fest, dass es sich bei der antimikrobiellen Wirkung der FAs und MGs um eine „additive Wirkung“ handelt und dass sie in hohen Konzentrationen die Viren unschädlich machen können.

Ob Lipide als antiinfektiös wirken, hängt von ihrer Struktur ab, ob es sich z. B. um Monoglyceride oder um freie Fettsäuren handelt. Monoglyceride sind „aktiv“, Di- und Triglyceride nicht. Unter den gesättigten Fettsäuren weist Laurinsäure eine höhere Antivirenaktivität auf als Caprylsäure (C-8), Caprinsäure (C-10) und Myristinsäure (C-14).

Nachgewiesenermaßen resultiert der tödliche Effekt von Fettsäuren und Monoglyceriden im Allgemeinen aus ihrer Fähigkeit, die Lipiddoppelschicht der Plasmamem­bran aufzulösen. Monolaurin ist für Viren deshalb so gefährlich, weil es die Lipide und Phospholipide in der Virushülle auflöst, was zur Zersetzung der Hülle führt. In jüngsten Studien wurde nachgewiesen, dass die anti­mikrobielle Wirkung auf Bakterien auf die Störung der Signalweiterleitung durch Monolaurin zurückzuführen ist, wohingegen sie bei Viren in der Störung der Reifung und des Wachstums von Viren durch die Laurinsäure besteht.

Dass die Monoglyceride der Laurinsäure (Monolaurin) auch antivirale Aspekte in ihrer Wirksamkeit gegen Mikroben zeigen, ist bereits seit 1966 bekannt. Einige der früheren Forschungsarbeiten von Hierholzer und Kabara (1982), in denen die tödliche Wirkung von Monolaurin auf umhüllte RNS- und DNS-Viren nachgewiesen wurde, erfolgten in Zusammenarbeit mit den „Zentren für Krankheitsbekämpfung“ des amerikanischen Öffent­lichen Gesundheitsdienstes. Für diese Studien wurden ausgewählte Virusprototypen und allgemein anerkannte charakteristische Stämme umhüllter menschlicher Viren benutzt. Die Hülle dieser Viren besteht aus einer Lipid­membran, die sie besonders angreifbar für Laurinsäure und deren Derivat Monolaurin macht.

Die mittelkettigen gesättigten Fettsäuren und ihre Derivate werden dadurch wirksam, dass sie die Lipid­membrane der Viren aufbrechen. Forschungen haben gezeigt, dass hinzugefügte Fettsäuren und Monogly­ceride sowie endogene Fettsäuren und entsprechend lange Monoglyceride in der Lage sind, umhüllte Viren, die in menschlicher Muttermilch oder in Kuhmilch vorkommen, zu inaktivieren.

Zu den Viren, die von diesen Lipiden inaktiviert werden können, gehören neben dem HI-Virus das Ma­sernvirus, das Herpes-Simplex-1-Virus (HSV-1), das Vesicular-Stomatitis-Virus (VSV), das Visna-Virus und das Cytomegalovirus (CMV). Die von den Lipiden inak­tivierten pathogenen Organismen sind auch dieselben, die für opportunistische Infektionen bei HIV-positiven Menschen verantwortlich sind. Beispielsweise gilt eine Begleitinfektion mit dem Cytomegalovirus bei HIV-positiven Menschen als ernsthafte Komplikation.

Bis heute scheint niemand aus der etablierten Ernäh­rungsfachwelt die zusätzlichen Möglichkeiten erkannt zu haben, die der Einsatz antimikrobieller Lipide in der Behandlung HIV-infizierter und aidskranker Menschen bedeuten könnte. Diese antimikrobiellen Fettsäuren und ihre Derivate sind für den Menschen im Wesentlichen ungiftig; sie werden im menschlichen Organismus gebildet, wenn ihm Nahrungsmittel mit ausreichenden Konzentrationen mittelkettiger Fettsäuren (z. B. Laurin­säure) zugeführt werden. Veröffentlichte Forschungs­arbeiten haben gezeigt, dass Laurinsäure unter den „inaktivierenden“ Fettsäuren eine der wirksamsten ist, wobei die Monoglyceride sogar noch wirksamer sind als die Fettsäure selbst.

Lipidumhüllte Viren sind wegen ihrer eigenen Lipid­bestandteile von den Lipiden des Wirts abhängig. Die Veränderbarkeit der Fettsäuren in der Nahrung eines Lebewesens ist mitverantwortlich für die Veränderbar­keit der Fettsäuren in der Virushülle und erklärt auch die Veränderlichkeit der Exprimierung des Glycoproteins – eine Veränderbarkeit, die die Impfstoffentwicklung erschwert.

Monolaurin scheint auf nützliche Darmbakterien keine schädliche Wirkung zu haben, sondern nur auf potentiell krankheitserregende Mikroorganismen. Isaacs und Mit­arbeiter wiesen beispielsweise bei den weitverbreiteten Erregern Escherichia coli und Salmonella enteritidis keine Inaktivierung durch Monolaurin nach, bei Haemo­philus influenza, Staphylococcus epidermidis und dem grampositiven Gruppe-B-Streptokokkus hingegen eine sehr starke Inaktivierung.

Zu den potentiell krankheitserregenden Bakterien, die Monolaurin inaktiviert, gehören Listeria monocyto­genes, Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae, Gruppe-A-, F- und G-Streptokokken, grampositive Orga­nismen und, wenn sie mit einem Chelator vorbehandelt wurden, auch einige gramnegative Organismen.

Nachgewiesenermaßen sind etliche Hefen und andere Pilze sowie Protozoen durch Laurinsäure oder Monolau­rin inaktivier- oder zerstörbar. Unter diesen Pilzen sind auch verschiedene Arten von Pilzflechten.Chlamydia trachomatis wird durch Laurinsäure, Caprinsäure und Monocaprin inaktiviert. Mithilfe von monoca­prinhaltigen Hydrogelen können sexuell übertragbare Viren wie HSV-2 und HIV-1 und Bakterien wie Neisseria gonorrhoeae wirkungsvoll inaktiviert werden.

Sep
30
2008
0

Artikel von Dr. Mary Enig (1. Teil)

In einem Magazin haben wir einen interessanten Artikel von Dr. Mary Enig zu Kokosöl, dessen Inhaltsstoffe sowie einer Historie gefunden. Das Magazin (Nexus-Magazin) hat einer Veröffentlichung des Artikel zugestimmt.

Da dieser Artikel sehr lange ist, werden wir in in mehreren Teilen veröffentlichen.

Über die Autorin Dr. Mary Enig

Dr. Mary G. Enig hat an der University of Maryland einen Magister- und Doktortitel in Ernährungswissenschaften erworben. Sie ist Ernährungsberaterin und Biochemikerin von internationalem Rang und eine Expertin für die Analyse von Fetten und Ölen, für Stoffwechselfragen, für Lebensmittelchemie und die Zusammensetzung von Lebensmitteln sowie für Ernährung und Diätetik.

Dr. Enig ist Direktorin der Sektion Ernährungswissenschaften der Enig-Gesellschaft, sie ist Präsidentin der Ge­sellschaft der Ernährungswissenschaftler von Maryland und Mitglied des American College of Nutrition. Sie ist auch Vizepräsidentin der Weston A. Price Stiftung und Wissenschaftsredakteurin bei der Zeitschrift dieser Stiftung. Dr. Enig verfügt über langjährige Erfahrung als Lehrbeauftragte und hielt Vorlesungen im „Ernährungswissenschaft­lichen Programm“ der University of Maryland. Dort war sie auch Forschungsmitglied der Lipid-Forschungsgruppe in der Abteilung für Chemie und Biochemie. Außerdem führt sie eine kleine Praxis für Patienten, die Bedarf an einer Einschätzung ihrer Ernährungsweise und einer Ernährungsberatung haben.

Dr. Enig verfügt über vielfältige Erfahrungen in der ernährungswissenschaftlichen Beratung und Schulung von Einzelpersonen, medizinischen und anderen Gesundheitsvereinigungen, der nahrungsmittelverarbeitenden Industrie und von Regierungen auf Bundesstaats- und Staatsebene in den USA. Außerdem unterrichtet und arbeitet sie als Beraterin für internationale Gesundheits- und nahrungsmittelverarbeitende Vereinigungen. Seit 1995 wird sie zu Vorträgen und Fachtagungen nach Europa, Indien, Japan, Vietnam, Indonesien, in die Philippinen und nach Mikronesien eingeladen.

Dr. Enig ist Autorin zahlreicher Publikationen in Fachzeitschriften, hauptsächlich zu Studien über Fette und Öle und der Wechselwirkung von Nährstoffen und Medikamenten. Außerdem veröffentlichte sie das Buch „Know Your Fats“ (Bethesda Press, Silver Spring MD, Mai 2000). Sie ist eine bekannte Sprecherin in den Medien, war eine frühe Kritikerin der Verwendung von Transfetten und trat dafür ein, Transfette in die Kennzeichnungspflicht aufzunehmen.

Der folgende Vortrag wurde von Dr. Enig ursprünglich vor der APCC, der Gemeinschaft kokosnussproduzierender Länder, in Mikronesien gehalten.

Zusammenfassung

Kokosnüsse spielen eine wichtige Rolle für die menschliche Ernährung, weil sie eine Fülle an physiologisch funktionellen Inhaltsstoffen bieten, die sowohl im Fett der frischen und getrock­neten Kokosnuss als auch im Kokosölextrakt enthalten sind. Schon lange wurden die einzigartigen Eigenschaften der Laurin­säure (der Hauptfettsäure im Fettanteil der Kokosnuss) erkannt, die sie so wertvoll für Non-Food-Anwendungen in der Seifen- und Kosmetikindustrie macht. Nun wird die Laurinsäure wegen ihrer Wirkung gegen Viren, Bakterien und Protozoen auch wieder in der Lebensmittelindustrie verwendet. Auch die Caprylsäure, eine weite­re Fettsäure der Kokosnuss, ist jetzt in die Liste der antimikrobiellen Inhaltsstoffe der Kokosnuss aufgenommen worden. In größeren Mengen findet man diese Fettsäuren nur in herkömmlichen Laurin­fetten, insbesondere in dem der Kokosnuss. Neuere veröffentlichte Forschungsergebnisse lassen erkennen, dass natürliches Kokosfett als Bestandteil der Ernährung zu einer Normalisierung der Kör­perfettwerte führt, die Leber vor Alkoholschäden schützt und die entzündungshemmende Reaktion des Immunsystems verbessert. Die gesundheitsfördernden Funktionen der Fettsäuren aus Kokos­nüssen werden offenbar zunehmend erkannt. Aufgrund jüngster Berichte der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA, die eine Kennzeichnung der Transfettsäuren fordern, wird Kokosöl in eine wettbewerbsfähigere Position gehoben, was ihm zur Rückkehr in die Back- und Schnellimbiss-Industrie verhelfen kann, wo es seit jeher wegen seiner Funktionsvielfalt geschätzt wird. Jetzt kann es für eine weitere Eigenschaft Wertschätzung erlangen: die Verbesserung der menschlichen Gesundheit.

I. Die Vorteile von gesättigten Kokosöl-Fettsäuren

In meinem heutigen Vortrag möchte ich Sie auf den aktuellen Stand bringen, was die Neuentdeckung „funktioneller Lebensmittel“ als wichtige Bestandteile der Ernährung betrifft. Außerdem will ich die folgenden Themen ansprechen: die momentane Situation der Antihaltung gegenüber gesättigten Fettsäuren, den aktuellen Stand der Forschungen, die sich mit den gesundheitsfördernden Wirkungen gesättigter Fettsäuren im Vergleich zu den Wirkungen mehrfach ungesättigter Omega-6-Fettsäuren beschäftigt, sowie die gesund­heitsfördernden Wirkungen gesättigter Fettsäuren im Verhältnis zu den gefährlichen Wirkungen teilgehärteter Fette und Transfettsäuren. Ich werde Ihnen einen kur­zen Überblick geben über einige der überraschenden gesundheitlichen Vorteile der im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren im Vergleich zu den ungesättigten Fettsäuren in den anderen Lebensmittelölen. Immer mehr zeigt sich der Nutzen der Inhaltsstoffe des Kokosöls; Laurin-und selbst Caprinsäure werden in wissenschaftlichen Artikeln zu Gesundheitsparametern immer öfter positiv erwähnt.

Sep
30
2008
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Restfeuchte in Virgin Coconut Oil

In einigen Beiträgen haben wir bereits erwähnt, dass es sehr wichtig ist, dass die Restfeuchte in Kokosöl so gering wie möglich sein sollte. Um dies zu erreichen, gibt es jedoch nicht viele Möglichkeiten.

  • Pressen des getrockneten Kokosfleisch (Kopra)
  • Erhitzen des Kokosöl nach dem Pressen
  • Verwendung der ANH-Methode

CocoVida - Kokosöl hat nach einer Analyse einen Restfeuchte von 0,07%, welches für ein nicht erhitztes Öl sehr niedrig ist.

Vergleicht man diesen Wert mit anderen in Deutschland erhältlichen Kokosölen (Virgin Coconut Oil), bemerkt man, dass dieser Wert bis heute von keinem anderen Hersteller erreicht wird. Dort werden Werte angeben, die zwischen 0,11% und 0,16% schwanken. Verschiedene andere Hersteller geben über diesen Wert überhaupt keine Auskunft.

Aber warum ist die Restfeucht nun so wichtig?

Die Restfeuchte ist wichtig während der Lagerung des Kokosöls. Je niedriger dieser Wert ist, umso geringer ist die Gefahr, dass das Kokosöl ranzig wird. Wenn man dann das Kokosöl auch nicht in das direkte Sonnenlicht stellt, kennen Sie 2 der wichtigsten Faktoren für einen langen unbeschwerten Genuss Ihres Kokosöls ohne dass es an Qualität verliert.

Das schädlichste für Kokosöl ist Hitze und Restfeuchte, CocoVida - Kokosöl wird weder Hitze ausgesetzt noch enthält es einen hohen Prozentsatz an Restfeuchte.

Diese Kombination ist ein bedeutsamer Faktor für die Reinheit, die hohe Qualität und den unverfälschten Geschmack von frischer Kokosnuss unseres Kokosöls bereits über Jahre.

Nochmal eine kleine Exkursion zur ANH-Methode:

Warum ist die ANH-Methode so einzigartig und warum erhält man solch ein hochwertiges, reines, natürliches und unverfälschtes Kokosnussöl?

Nach dem Pressvorgang wird das Öl gefiltert (so können auch keine evtl. Schalenreste das Öl verunreinigen) und in Containern aufgefangen, diese haben ungefähr den Inhalt einer Gallone. Die gesamte Lagerung des Öl während der Herstellungszeit erfolgt in abgedunkelten Räumen.
Die Filterung des Kokosnussöls erfolgt immer in einen frischen Container, es wird niemals das Kokosöl in einen bereits benutzen Container gefiltert. Diese Container werden nach der Nutzung nach den Richtlinien für Lebensmittelhygiene gesäubert. So dass auch hier keinerlei Reststoffe zurückbleiben können. Die Herstellung erfolgt in hygienisch einwandfreien Räumen (extrem wichtig in den Räumen, in denen das Kokosöl gefiltert, bzw. weiterverarbeitet wird), die Mitarbeiter müssen vor jedem betreten der Produktionsräume eine hygienische Händedesinfektion vornehmen und Schutzbekleidung tragen, was gerade bei den Filtervorgängen sehr wichtig ist.

Für die Mitarbeiter von CocoVida sind die Einhaltungen der persönlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eine Selbstverständlichkeit, damit wir Ihnen eines der natürlichsten, reinsten und unverfälschten Kokosnussöle anbieten können.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit der kurzen Ausführung aufzeigen konnten, warum eine geringe Restfeuchte des Kokosöl eine so große Rolle spielt und damit sehr wichtig ist.

Warum sollten Sie sich mit weniger Zufrieden geben?

Sep
27
2008
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Kokosnusszucker

Wir haben schon mehrfach über CocoVida - Kokoszucker berichtet, dabei ging es um die Herstellung, den Glykämischen Index und einiges mehr.

Es gibt vom “Food and Nutrition Research Institute” der Philippinen eine Untersuchung, bei der niedrige Glykämische Index von 35 bestätigt wurde. Dies möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, schliesslich gehört es zur Firmenphilosophie, alle Prozesse so transparent wie möglich zu gestalten.

Wir haben nichts vor Ihnen zu verbergen.

Glykämischer Index von Kokoszucker

Glykämischer Index von Kokoszucker

Written by Chris Schmid in: Allgemein | Tags:, ,
Sep
26
2008
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“Philippine National Standard” für Virgin Coconut Oil

Seit einigen Jahren versucht man auf den Philippinen einen einheitlichen Standard für die Herstellung von “Virgin Coconut Oil” zu etablieren.

In den Jahren 2004 und 2005 wurde dann ein “Philippine National Standard for Virgin Coconut Oil” verabschiedet. Dieser wurde auch von der philippinischen Regierung verabschiedet.

Es gab einen Entwurf von einigen Virgin Coconut Oil - Herstellern (z.B. Fam. Mamamgun Entwickler der ANH-Methode) und Organisationen, der jedoch nicht so übernommen wurde. Diese Gruppe wollte eine strengere Regelung für die Herstellung von “Virgin Coconut Oil”. Aus politischen Gründen konnte dies jedoch nicht durchgesetzt werden und die Grenzwerte für bestimmte Inhaltsstoffe wurden gelockert. Die zuständige Behörde sieht diesen “National Standard” auch nur als Minimum an.

Anbei ein Vergleich der Vorgabe durch den “Philippine National Standard” sowie der Laboranalysen von CocoVida Virgin Coconut Oil aus den Jahren 2005 und 2008.

Analysevergleich PNS und CocoVida Virgin Coconut Oil

Aus dem Vergleich wird ganz gut ersichtlich, dass CocoVida Virgin Coconut Oil in der Analyse den Vorgaben entspricht. Außerdem ist zu erkennen, dass die Zusammensetzung seit ca. 3 Jahren fast komplett gleich geblieben ist, was für die hohe Qualität des Ausgangsmaterials (den Kokosnüssen) spricht, aber auch für das besonders schonende ANH-Verfahren. Die hohe Qualität unseres CocoVida - Virgin Coconut Oil ist praktisch über 3 Jahre hinweg gleich geblieben. Einen Standard, den nicht viele Anbieter vorzuweisen haben.

Es gab jedoch ein paar Punkte, bei denen leider keine Einigkeit erzielt werden konnte. Dabei ging es hauptsächlich um den Punkt des Herstellungsverfahrens. Die Hersteller, die ihr Virgin Coconut Oil nach der Kaltpressmethode (egal ob cold-pressed oder cold-processed) produzieren, wollten dass nur Kokosöl welches nach dieser Methode produziert wird “Virgin Coconut Oil” heißen durfte. Dies konnte jedoch nicht durchgesetzt werden.

Ein weiteres Ziel konnte ebenfalls nicht erreicht werden. In früheren Fassungen war von einer max. Restfeuchte von 0,12% die Rede. Auch diese Vorgabe konnte nicht durchgesetzt werden. Die max. Restfeuchte wurde auf einen Wert von 0,20% festgesetzt. Warum dies in den Augen der ANH-Hersteller kein guter Wert ist, dazu in einem späteren Blog-Beitrag.

CocoVida Virgin Coconut Oil konnte auch hier punkten, denn die max. Restfeuchte wurde 2005 mit einem Wert von 0,07% ermittelt. Dieser Wert liegt also weit unter den Vorgaben, was wiederum für die hervorragende Qualität unseres Virgin Coconut Oil spricht.

Die Analysen wurde sowohl im Jahr 2005 wie 2008 vom “Philippine Institute of Pure and Applied Chemistry” gemacht. Dieses Institut ist vom BFAD “Bureau of Food and Drugs” auf den Philippinen anerkannt.

Sep
20
2008
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CocoVida - Sommersparpreis - 1000ml Kokosöl für 25,00 Euro zzgl. Versand

Der Sommer ist fast vorbei, der Herbst steht vor der Tür. Der Sommer ist fast vorbei, die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und die Temperaturen sinken wieder. Was verbinden Sie mit Sommer?

  • Wärme
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Daher gibt es bei CocoVida bis zum 15. Oktober 2008 den Sommersparpreis. Während dieser Zeit erhalten Sie 2 Gläser CocoVida - Kokosöl á 500 ml zum Preis von 25,00 Euro zzgl. Versandkosten.

CocoVida - Kokosöl hergestellt nach der schonenden ANH-Methode in der bewährten CocoVida - Qualität

Written by Chris Schmid in: Allgemein, Cocovida, Kokosnussöl | Tags:, , , , ,
Sep
18
2008
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Was ist das besondere an CocoVida - Kokosnussölprodukten?

In den letzten Monaten gibt es auf dem deutschen Markt immer Anbieter von Virgin Coconut Oil, Kokosnussöl oder Kokosöl, der Name spielt dabei keine Rolle. Manche Firma ruht sich auf der langwierigen Aufklärungsarbeit aus, die seit langem von einigen Herstellern/Lieferanten/Firmen betrieben wird, um das schlechte Image des Kokosnussöl, welches es im übrigen zu Unrecht hat, zu relativieren.

Wie ist es nun für Sie als Verbraucher möglich, sich den besten und für Sie passenden Anbieter auszusuchen?

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, vor allem, wenn man sich die ganzen Werbeaussagen durchschaut.

Jeder hat das beste Öl, jeder ist der beste Anbieter usw.

Wir möchten Ihnen hier aufzeigen, was in unseren Augen wichtig ist, ob diese Punkte auf Sie zutreffen, müssen Sie dann selbst entscheiden.  Es liegt nicht in unserer Macht, Ihnen als Kunde Vorschriften zu machen, bei welchem Anbieter Sie Kokosnussöl kaufen sollen. jeder Kunde muss für sich selbst entscheiden, was für ihn wichtig und wer für ihn der richtige Anbieter ist.

1. Für was möchten Sie das Kokosnussöl nutzen?
Wenn Sie das Kokosöl nur zum braten nutzen möchten, ohne jeglichen weiteren Nutzen und damit leben können, dass wichtige Inhaltsstoffe fehlen, dann können Sie RBD-Kokosnussöl kaufen. Dieses Kokosöl schmeckt nicht nach Kokosnuss, es riecht nicht nach Kokosnuss. Wenn Sie jedoch Wert auf Geschmack legen, kaufen Sie Kokosnussöl, produziert nach der ANH-Methode, dort schmeckt man noch die Kokosnuss.
Möchten Sie z.B. das Kokosöl als Kur innerlich angewandt nutzen, dann bleibt Ihnen nur ein besonders hochwertiges Öl.

2. Wie wird das Kokosnussöl hergestellt?
Es gibt verschiedenen Verfahren, natürlich sagt auch hier jeder Hersteller, dass sein Verfahren das beste und schonendste ist. Es gibt das sog. Kopra, das ist das getrocknete Fruchtfleisch der Kokosnuss, dies wird an der Sonne oder mittels Maschinen getrocknet, das kann entweder zu Verunreinigungen führen oder durch die Wärmezufuhr gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren. Dann gibt es das Verfahren, welches so ähnlich ist, wie die ANH-Methode, auch hier erfolgt eine Kaltpressung, sehr oft wird das Öl allerdings im Nachhinein erhitzt, um die Restfeuchtigkeit zu entfernen, was passiert dabei jedoch, die Stoffe, die das Kokosnussöl so wertvoll machen, gehen wieder verloren.
Das kann bei der ANH-Methode, welche CocoVida nutzt, nicht passieren. Und noch einmal, die ANH-Methode ist KEIN Marketing oder Werbegag.
Schauen Sie sich in amerikanischen Shops und Foren um, dort wird fast ausschließlich Virgin Coconut Oil gekauft, welches nach der ANH-Methode hergestellt wurde. Warum sollten Sie sich mit weniger zufrieden geben?

3. Legen Sie Wert auf eine Transparenz bei der Herstellung?
Haben Sie schon das Video bei YouTube oder auf www.cocovida.de gesehen, dort wird Ihnen Schritt für Schritt gezeigt, wie das Virgin Coconut Oil nach der ANH-Methode hergestellt wird. Bei uns können Sie Schritt für Schritt sehen, wie das Kokosnussöl hergestellt wird, es gibt keine Produktionsgeheimnisse. Bei vielen Firmen nennt man dies “Gläserne Produktion”, bei uns auch.

4. Benötigen Sie Kokosöl mit Zertifikaten?
Heutzutage liest man an jeder Ecke “BIO, alles garantiert biologisch. Es gibt ja fast nichts mehr, was nicht biologisch hergestellt wird. Biologisch heisst doch nur, dass die Kokospalmen ohne chemischen Dünger angebaut wurden, braucht man dafür ein teures Zertifikat? Das muss der Kunde, also Sie für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass jedes Zertifikat Preis verteuert.

5. In welcher Form erhalten Sie das Kokosnussöl
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Stoffe aus Verpackungen aus Kunststoff, auch wenn sie lebensmittelecht sind, über einen längeren Zeitraum in das Produkt “Wandern” können. Sie kennen das von Metalldosen, wenn diese eine Delle haben, heißt es immer, dass man den Inhalt mit Vorsicht genießen sollte.
CocoVida füllt sein Kokosnussöl direkt in 250ml und 500 ml Gläser und versendet diese auch so, damit umgehen wir die oben genannten Risiken.

6. Versand und Verpackung
Sind die versandten Produkte bei einem Verpackunsgdienstleister registriert? Sehr oft hat man es, wenn Produkte aus dem Ausland importiert sind, sind diese nicht registriert. Als Verbraucher haben Sie dann das Recht diese Packungen an den Versender, für Sie kostenfrei, zurückzusenden. Streng genommen, dürfen Sie diese nicht einmal in den Altglascontainer oder die “Gelbe Tonne” entsorgen:
CocoVida hat sich solch einem Dienstleister angeschlossen, d.h. Sie können alle Verpackungen und Füllmaterialien über den normalen Müll entsorgen.
Der Versand von Produkten per PKW/LKW ist immer schädlich für die Umwelt. Es gibt jedoch Mittel und Wege die Folgen zumindest zu versuchen zu mindern. CocoVida geht diesen Weg seit kurzem mittels “GoGreen”.

7. Faire Behandlung der Mitarbeiter sowie der Kokosnussfarmer
Es gibt sehr große Hersteller, bei denen die Produktion auf große Mengen ausgelegt sind, dort bleibt leider sehr oft der einzelne Mitarbeiter sowie die Kokosnussfarmer auf der Strecke, er ist eine Nummer und jederzeit austauschbar. Das ist schade, schließlich verbinden viele Personen mit der Kokosnuss ein Gefühl von Harmonie und einem Paradies.
Für CocoVida ist es wichtig, dass weder die Mitarbeiter noch die Kokosnussfarmer ausgebeutet werden, daher zahlt CocoVida faire Preise für die Kokosnüsse und faire Löhne für die Mitarbeiter. Zudem initiiert CocoVida noch Hilfsprojekte (z.B. für Schulkinder) in der Umgebung.

Manche dieser Punkte wurden von CocoVida erst in den letztzn Wochen und Monate umgesetzt. Auch zum Teil durch Anregung unserer Kunden, dafür nochmal Vielen Dank. Regelmäßige Besucher unserer Website und die vielen zufriedenen Kunden werden bestätigen können, dass die Umsetzung dieser Punkte zu keinerlei Preiserhöhungen geführt haben. So stellen wir uns ein Miteinander mit unseren Kunden vor. Auch unsere Kunden sehen wir als Partner an, schließlich wäre es ohne Sie nicht möglich, die Hilfsprojekte aufrechtzuhalten.

Nun liegt es an Ihnen, inwieweit diese Punkte wichtig für Sie sind und ob wir der richtige Lieferant für Ihre Kokosnussprodukte sind.

Entscheiden müssen Sie

Sep
12
2008
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CocoVida - öfter mal was Neues

CocoVida - Raw Virgin Coconut OilSeit knapp 2 Jahren gibt es CocoVida - Raw Virgin Coconut Oil, hergestellt nach der ANH-Methode, in Deutschland und den umgrenzenden Ländern zu kaufen. Wir möchten uns bei allen Kunden und Kundinnen bedanken. Sie haben CocoVida bekannt gemacht, unsere Produkte weiterempfohlen weil Sie zufrieden waren.

Nun ist es an der Zeit für Veränderungen. Nein, keine Angst, die Qualität unserer Produkte bleibt nach wie vor gleich hoch.

Es wird in Kürze eine komplett überarbeitete Website mit vielen neuen Features geben. Für unsere Stammkunden gibt es ein paar Vergünstigungen, die sich für Sie bezahlt machen.

Abonnieren Sie den Newsletter auf www.cocovida.de und erfahren Sie als Erster, wann es soweit ist. Zum Neustart wird es auch ein Gewinnspiel geben, bei denen wir CocoVida-Produkte verlosen.

CocoVida - Raw Virgin Coconut Oil, das Premium Virgin Coconut Oil.

Written by Chris Schmid in: Allgemein, Cocovida | Tags:, , ,

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