Okt
19
2007
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Laurinsäure in Kokosnussöl (virgin coconut oil)

Kokosnussöl hat neben dem Effekt, dass es gut schmeckt und riecht auch noch sehr viele positive Eigenschaften, die durch viele Studien untermauert wurden, es ist ein gesundes Öl, das schmeckt. Eine seltene, aber dafür mal eine gute Kombination.

Seit Jahren wird von vielen Stellen propagandiert, dass Kokosnussöl schädlich ist. Angeblich sind dafür die Fette (und vor allem die Laurinsäure, welche eine gesättigte mittelkettige Fettsäure) verantwortlich, die den Cholesterinspiegel erhöhen. Diese Aussage wurde in den USA getroffen und dort von der Soja-Industrie, Grund hierfür war der stagnierende Absatz von Sojaprodukten.

Wenn man sich jedoch unabhängige Studien betrachtet sieht man sehr schnell, dass diese Aussagen so nicht stimmen. Richtig ist, dass die Inhaltsstoffe im Kokosnussöl das Cholesterin erhöhen, allerdings vor allem das HDL-Cholesterin und dies bezeichnet man auch als gutes Cholesterin. HDL transportiert Cholesterin von den Gefäßen zur Leber, schützt diese dadurch und beugt Arteriosklerose vor. Wie kann solch eine Fettsäure dann als schädlich dargestellt werden?

Übrigens enthält Kokosnussöl kein Cholesterin, so wie die anderen Pflanzenfette auch.

Muttermilch enthält übrigens auch Laurinsäure, hat man schon mal von irgendjemandem gehört, dass Muttermilch schädlich ist??? Die Laurinsäure wird in der weiblichen Brustdrüse gebildet und nicht in der Leber, wie die anderen gesättigten Fette. Muttermilch ist für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig, es unterstützt unter anderem das kindliche Immunsystem. Der Gehalt an Laurinsäure in der Muttermilch beträgt ca. 3 Prozent, dieser Anteil kann durch die Kokosnussöl auf bis zu 21% gesteigert werden.

In der Zwischenzeit gibt es Studien welche die Wirkung von Laurinsäure auf Lipid-Coated-Viruses (z.B. HIV und Herpes). Die Laurinsäure wird im menschlichen Organismus in Monolaurin umgewandelt, dies wirkt antiviral, antibakteriell und antiprotozual. Diese Forschungen werden vom Centre of Research on Lauric Oils, USA durchgeführt (www.lauric.org).

In den USA wird inzwischen genveränderter Raps angebaut, der einen höheren Anteil an Laurinsäure hat. Ende des letzten Jahrhunderts wurden ca. 50.000 Hektar mit diesem Raps angebaut.

Bedeutet dies ein Umdenken im Bezug auf Laurinsäure auch in Amerika?
Es wäre natürlich viel besser, wenn die Laurinsäure aus den Quellen genutzt wird, in denen diese natürlich vorkommt. Der Anbau von genveränderten Produkten kann nicht sinnvoll sein.

Der Absatz von Virgin Coconut Oil hat in den letzten Jahren in Amerika stark zugenommen, weil die Argumente der Kokosnussöl-Gegner entkräftet werden
konnten. In Deutschland sind wir leider noch nicht so weit, da andere Produkte/Hersteller noch eine größere Lobby haben als Kokosnussöl.

Wichtig ist jedoch, dass es sich bei dem Kokosnussöl um virgin coconut oil handelt, so wie es Cocovida produziert.

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