Mrz
02
2008
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Virgin Atlantic fliegt mit Kokosnussöl

Ende Februar hat die Fluggesellschaft Virgin Atlantic in Zusammenarbeit mit Boeing und GE Aviation einen ersten Flug mit einem Gemisch aus Kerosin und Biotreibstoff durchgeführt. Dabei wurde eines von 4 Triebwerken mit 20% Kokosnussöl betrieben. Durch diese Tests soll herausgefunden werden ob dadurch der CO2-Ausstoß verringert werden kann. Im Laufe diesen Jahres sollen noch weitere Tests mit anderen Fluggesellschaften folgen.

Nun könnte man ja froh sein, dass die Umwelt durch solche Massnahmen entlastet würde. Trotzdem stellt sich die Frage nach dem Sinn dieser Aktion, war dies nur ein Marketing-Gag oder steckt da wirklich eine Absicht dahinter.

Dieser Test ist jedoch nicht nur positiv zu bewerten, da eine intensive Nutzung von Kokosnussöl für diese Zwecke auch einige jedoch entscheidende Nachteile mit sich bringen würde.

Für eine Nutzung als Treibstoff für Flugzeuge müssten riesige Plantagen angelegt werden, doch wie schafft man das. Wahrscheinlich nur dadurch dass Regenwald abgeholzt wird, damit verschärft sich jedoch auf der anderen Seite das Treibhausproblem. Es gibt leider schon ausreichende Abholzungen der Regenwälder für die wirtschaftliche Nutzung. Damit werden jedoch wertvolle Schutzräume für Tiere und Pflanzen zerstört.
Würde Kokosnussöl für diesen Zweck produziert, fällt über kurz oder lang die Möglichkeit weg Kokosnussöl und andere Produkte aus Kokosnuss (z.B. Mehl und Zucker) als Nahrungsmittel zu nutzen. Die Produkte würden dann sehr wahrscheinlich so teuer werden, dass es sich niemand mehr leisten kann.
Was passiert mit den Kokosnussbauern? Die kleineren Hersteller von Kokosnussöl zahlen faire Preise für die Kokosnuss an die Bauern. Würden dies auch noch die Hersteller von Biokraftstoffen machen, ich denke wahrscheinlich nicht. Das hätte zur Folge, dass die Armut in diesen Regionen (Regionen in denen Kokospalmen zur Herstellung von Öl und anderen Produkten) weiter zunehmen würde.

All diese Nachteile würden unter dem Deckmantel des Umweltschutz in Kauf genommen. Wäre es da nicht sinnvoller, wenn nach anderen Ressourcen gesucht würde?

Jan
12
2008
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Samar - Von hier kommt das Cocovida - Kokosöl

Nachdem  es im Blog eine längere Pause notwendig war, dem Weihnachtsgeschäft  musste die Blogtätigkeit Tribut zollen. Man kann es sich halt nicht immer aussuchen.

Heute gibt es mal ein paar Infos zu East Samar der Heimat der Kokosnüsse für Cocovida - Kokosölprodukte.

Man sagt, dass Ost-Samar das erste Gebiet der heutigen Philippinen war, das Magellan im März 1521 entdeckte. Samar ist die drittgrößte Insel der Philippinen, sie gehört zu den Visaya-Inseln, eine der drei Inselgruppen, die die Philippinen bilden. Eastern Samar gehört zu Eastern Visaya und ist eine der 16 Provinzen.

Die Kokosnusspalme und alles was damit zusammenhängt ist eine der wichtigsten Einnahmequelle in Ost-Samar. Im Jahr 2000 zählte man in Samar mehr als 10.000.000 Kokospalmen, die mehr als 270.000.000 Kokosnüsse trugen. Schon diese immens hohe Zahl zeigt wie wichtig die Kokosnuss für die Region Samar ist.

Wie schon früher mal kurz geschrieben, ist es noch keine sehr stark frequentierte Insel, touristisch noch nicht sehr erschlossen, das macht den Reiz der Insel aus, sie ist noch in vielen Gegenden unberührt und die Heimat mehrerer bedrohter Tierarten, wie den “Philippine Eagle” oder den “Philippine Cockatoo”. Der Regenwald auf Samar ist von vielen natürlichen  Wasserstrassen durchzogen, auf denen man mit Booten durch die faszinierende Landschaft fahren kann, viele Dörfer können nur per Boot erreicht werden.

Die Insel bietet aber mehr als Kokosnüsse und Regenwald, es gibt einige sehr interessante Orte die man gesehen haben sollte, dazu zählen die Panhulugan Höhlen,  die Calbayog Kathedrale sowie viele weitere Strände und Wasserfälle.

Aus dieser malerischen und natürlichen Gegend stammen die Kokosnüsse für unsere Kokosöl-Produkte. Die Palmen werden auf kleinen Farmen ohne chemische Düngung angebaut und von Cocovida von den Farmern zu einem fairen Preis gekauft. Inzwischen sind allerdings auch eigene Plantagen in Planung, da die Nachfrage nach unseren Produkten inzwischen stark angestiegen ist. Was aber nicht bedeutet, dass die Qualität der Produkte leidet oder die Grundprinzipien von Cocovida über Bord geworfen werden.

Written by Chris Schmid in: Allgemein | Tags:, , , , , , ,

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